Schuppen im Bart: Woher sie kommen und wie du sie wieder loswirst

Schuppen im Bart können ziemlich lästig sein: Es rieselt, juckt und sieht ungepflegt aus. Wir erklären dir, wie Bartschuppen entstehen und geben Tipps, wie du sie wieder loswirst.

Mögliche Ursachen: Woher kommen Schuppen im Bart?

Plagen dich Schuppen im Bart, kann das viele Ursachen haben. Meist sind relativ harmlose Dinge der Auslöser für den unfreiwilligen „Schneesturm“ im Gesicht oder auf dem Kopf:

  • Die Witterung: Zu warmes oder zu kaltes Wetter kann deine Haut reizen, austrocknen und zu Schuppen führen. Dasselbe gilt übrigens für warm-trockene Heizungsluft in Innenräumen und heiße Föhnluft.
  • Falsche Pflege: Trocknet dein Pflegeprodukt deine Haut übermäßig aus oder reagierst du empfindlich auf einen Inhaltsstoff? Beides kann für die verstärkte Schüppchenbildung verantwortlich sein.
  • Hormonelle Schwankungen (ja, das ist kein reines Frauenproblem!): Dein Hormonhaushalt hat großen Einfluss auf die Erneuerungsprozesse deiner Haut und kann somit einiges durcheinanderbringen.
  • Eine unausgewogene Ernährung: Zu viel Alkohol, Zucker und diverse andere Dinge tun der Haut leider gar nicht gut.

Abgesehen davon können Schuppen auch ein Zeichen für eine Hautkrankheit sein – etwa dann, wenn sie an mehreren Körperstellen auftreten, also zum Beispiel im Bart und den Augenbrauen. Hier kommen unter anderem eine Pilzinfektion, Schuppenflechte (Psoriasis) oder eine Hautentzündung (seborrhoisches Ekzem) als Übeltäter in Frage. Vor allem, wenn deine Schuppen nicht trocken-weiß, sondern eher gelblich-fettig erscheinen, spricht das für einen Infekt. Deshalb gilt: Solltest du deine Schuppen nicht innerhalb von drei bis vier Wochen selbst in den Griff bekommen, geh am besten zum Hautarzt.

Übrigens: Grundsätzlich ist es ganz normal, dass deine Haut sich schuppt. Das gehört zu ihrem natürlichen Erneuerungsprozess. Unsere Haut bildet laufend neue Hautzellen, die alten werden dafür regelmäßig abgestoßen. Normalerweise dauert dieser Kreislauf etwa vier Wochen und findet völlig unauffällig statt. Erst wenn zu viele Hautschüppchen auf einmal abgestoßen werden und verklumpen, nehmen wir das Ergebnis als weiße Schuppen im Bart oder auf dem Kopf wahr.

Was tun gegen Schuppen im Bart? So wirst du sie wieder los

Am einfachsten kommst du Schuppen im Bart bei, die durch trockene Haut verursacht werden (meist unschwer am Jucken zu erkennen). Hier hilft es, wenn du künftig auf milde Pflegeprodukte und (Bart-)Shampoo setzt. Das Produkt deiner Wahl sollte rückfettende Inhaltsstoffe vorweisen können und für empfindliche Haut und Haare geeignet sein. Heißt: Parabene, Silikone und allergene Stoffe sind tabu.

Auch von alkoholhaltigem Rasierwasser solltest du in Zukunft die Finger lassen, denn das trocknet deine Haut zusätzlich aus. Auf deine gewohnten Stylingprodukte brauchst du dagegen nicht komplett zu verzichten. Du solltest sie aber ab sofort nur noch sehr sparsam verwenden, denn Pomade und Co. können ebenfalls zu trockener Haut beitragen.

Geheimtipp: Wasche dir fürs Erste möglichst nur alle drei Tage die Haare. (Zu) häufiges Waschen kann deine Haut zusätzlich austrocknen und die Schuppen verschlimmern. Gehörst du normalerweise zu den Warmduschern? Wir empfehlen dir, für die Haar- und Bartwäsche trotzdem maximal lauwarmes Wasser zu benutzen. Und achte darauf, zum Abschluss alle Shampoo-Reste gründlich auszuspülen.

Für den zusätzlichen Wohlfühleffekt massierst du nach dem Duschen Pflegeöl in Haut und Haare ein. Mandel- und Jojobaöl haben sich hierfür bewährt und sind so ziemlich die besten Hausmittel gegen Schuppen in Bart. Du kannst aber auch zu einem anderen Pflegeöl deiner Wahl greifen – so lange es für trockene Haut geeignet ist. Im Handel erhältliche Bartöle sind ebenfalls einen Versuch wert. Sie pflegen deinen Bart und wirken meist sowohl rückfettend als auch feuchtigkeitsspendend.

Neigst du eher zu fettigen Bartschuppen, gilt hingegen: Wasche dir täglich die Haare und benutze dabei ein richtiges Anti-Schuppen-Shampoo. Auch hier sollten weder Parabene noch Silikone oder allergene Stoffe drinstecken. Abgesehen davon solltest du vorzugsweise Produkte benutzen, die hautentfettend wirken. Ein tolles Hausmittel gegen fettige Bartschuppen sind zum Beispiel Teebaum- und Kokosöl. Beide Öle hemmen das Pilz- und Bakterienwachstum und können so dabei helfen, die Ursache deiner Schuppen zu beseitigen.

Sowohl bei trockenen als auch fettigen Bartschuppen entfernst du zudem am besten zwischendurch die unschönen Hautschuppen aus deiner (trockenen!) Gesichtsbehaarung – idealerweise mit einem Bartkamm oder einer geeigneten Bürste. Die Zinken sollten dabei nicht über die Haut kratzen.

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